Ghaidaa Othman (geb. Shaabany) M.Sc.

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Ghaidaa Shaabany studierte den Master Maschinenbau mit der Vertiefung Maschinentechnik an der Technischen Universität Dortmund. In September 2014 schloss sie ihr Studium als Master of Science ab. In ihrer Master Thesis befasste sie sich mit der Untersuchung und mit dem Vergleich der formschlüssigen Wellenverbindungen als Basis zur Auslegung einer innovativen Kreisbogenstirnverzahnung.

Im Juni 2015 trat Frau Shaabany ihre Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion an der Technischen Universität Darmstadt an.

Im Wintersemester 2015/16 unterstützte Frau Shaabany bei der Betreuung der Lehrveranstaltung und Ringvorlesung „Neue Sicherheitskultur für die Industrie 4.0“. Im Wintersemester 2016/17 wird Sie die Betreuung der Veranstaltung hauptverantwortlich übernehmen.

Themen: IT-Sicherheit, Safety, Wissensschutz

IUNO – Nationales Referenzprojekt IT-Sicherheit in Industrie 4.0

IUNO ist das nationale Referenzprojekt für IT-Sicherheit in der Industrie 4.0 und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Teil des neuen Forschungsprogramms „Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt“ und Bestandteil der neuen Hightech-Strategie. Das Projekt vereint 14 Unternehmen der deutschen Industrie mit sieben Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Ziel von IUNO ist es, die vernetzte Produktion effektiv vor Cyberangriffen und Spionage zu schützen und zu zeigen, wie in konkreten Anwendungsfällen Angriffspunkte für Hacker minimiert werden können. Die im Projekt entwickelten IT-Sicherheitslösungen sollen standardisiert werden, um den Wettbewerb nicht zu behindern und kostengünstige Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen zu schaffen. Mit IUNO wird ein wesentlicher Beitrag für eine neue Sicherheitskultur für Industrie 4.0 geleistet. IUNO vereint das vielfältige Themenfeld der Industrie 4.0 in vier Anwendungsfällen – aus der Möbelindustrie, der Automobilwirtschaft, und zwei Anwendungsfälle von Werkzeugmaschinenherstellern, anhand welcher ein vollumfänglicher Werkzeugkasten für die Lösung von IT-Sicherheitsanforderungen entwickelt wird.

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt

Als zentrale Plattform des Wissenstransfers dienen dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt die Lernfabriken der TU Darmstadt mit ihrem Angebot an Demonstratoren und Weiterbildungsmodulen. In den Lernfabriken werden Abläufe typischer mittelständischer Industriebetriebe mit echten Produkten abgebildet. Hier werden Unternehmensvertreter direkt zum Thema Digitalisierung ihrer Prozesse informiert und weitergebildet. Dabei stehen die menschliche Arbeit und deren Unterstützung durch flexible Automatisierung im Vordergrund. Darüber hinaus sind acht Umsetzungsprojekte bei ausgewählten Einzelunternehmen und zahlreiche Industrie 4.0-Forschungsprojekte u.a. zu den Themen Effiziente Fabrik 4.0, Cyber-physische IT-Systeme der Industrie 4.0 (SmartFIT), „Intelligente“ Werkzeuge für die vernetzte Fertigung von morgen (SmartTool) geplant.

Unter dem Dach des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Darmstadt wird kleinen und mittleren Unternehmen folgende Unterstützung angeboten:

  • Erstinformation, z. B. durch Demonstratoren oder anhand von erfolgreich umgesetzten Praxislösungen,
  • Weiterbildungsveranstaltungen in Lernfabriken und Schulungszentren, insbesondere für die fünf Handlungsstränge: „Effiziente Wertschöpfungsprozesse“, „Arbeit 4.0“ „IT-Sicherheit“, „Neue Geschäftsmodelle“, „Energiemanagement“,
  • IHK-Zertifikatskurs „Train the Trainer 4.0“ für Ausbilder in Kammern, Unternehmensberater und Weiterbildungsdozenten bei Verbänden sowie
  • E-Learning-Programme, Arbeitskreise und Konferenzen.

Durch zahlreiche und vielfältige Veranstaltungs- und Weiterbildungsformate sollen während der Projektlaufzeit über 3.000 Verantwortliche aus Unternehmen, Beratungen sowie Betriebsratsangehörige erreicht werden.

Themen: Industrie 4.0, IoT, Digitalisierung, Plattfomisierung, CAx-Prozessketten, Geschäftsmodelle

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.mit40.de

Bachelor Thesis

  • Entwicklung einer IT-sicheren Konzeptes für eine Industrie-4.0-fähige Fluidmischmaschine
  • Entwicklung eines Steuerungskonzeptes für eine Industrie 4.0-fähige Fluidmischmaschine

Master Thesis

  • Sichere Konzeption innovativer Geschäftsmodelle im Rahmen der Industrie 4.0
  • Entwicklung eines effizienten Reifegradmanagementprozesses für Instrumententafeln in der Automobilindustrie (2016)
  • Entwicklung eines sicheren Datenverarbeitungskonzeptes auf Maschinensteuerungsebene
  • Entwicklung einer Webplattform für den sicheren digitalen Handel von Technologiedaten
  • Entwicklung einer Industrie-4.0-fähigen Fluidmischmaschine mit Piraterieschutzkonzept
  • Entwicklung von Lösungen zur Lizenzierung und sicheren Verarbeitung von Technologiedaten

Studienarbeit

  • Entwicklung eines Konzepts für sichere Datenmarktplätze mit Fokus auf die organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen (2016)