Fachgebiet DiK

Das Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion

Das Fachgebiet

Das Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) wurde 1993 im Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt gegründet.
Aufgabe des DiK ist es, die Bedeutung der Informationstechnik im Maschinenbau und in der Entwicklung, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung Rechnung zu tragen. Wir begreifen die Informationstechnik als integralen Bestandteil des Maschinenbaus und entwickeln ihren Anwendungsbezug in Forschung und Lehre weiter.

Fortschrittliche Lehre

Neben der Ausbildung in den Grundlagen der elektronischen Datenverarbeitung mit der Vermittlung einer Programmiersprache im 1. Semester ist das DiK Mitinitiator und Träger des „Darmstädter Weges“. Dieser zeichnet sich durch die Einführung der Studierenden in die Methoden der 3-dimensionalen Modellierung an 3D-CAD-Systemen bereits ab dem 2. Semester im Bachelor-Studium aus.

Kernkompetenz: Virtuelle Produktentwicklung

Die Prinzipien und Methoden zur Verarbeitung von Produktdaten stellen bis heute eine Herausforderung dar. Sie ganzheitlich, aber auch formal spezifiziert zu verstehen, ist Aufgabe der virtuellen Produktentwicklung. Auf Grund dieses hohen Stellenwerts bietet das DiK seit seinem Bestehen im Hauptstudium gleich drei Vorlesungen zur virtuellen Produktentwicklung, nämlich zu „CAD-Systeme und die CAX-Prozessketten“, „Produktdatenmanagement“ sowie „Methoden zur Produkt- und Prozessmodellierung“.

Forschungsperspektiven: Informations-Integration

In der Forschung vernetzt das DiK seit seiner Gründung die drei Forschungslinien „Informationsmodellierung“, „Virtuelle Produktentstehung“ und „Verteiltes und Kooperatives Arbeiten“. Mit der Forschergruppe „Digitale Fabrik“ hat sich am DiK jüngst ein weiterer Bereich etabliert, der rechnergestützte Methoden im Bereich der Produktherstellung fokussiert. Obgleich diese keine festen Zielgrößen sind, baut das DiK seine Kompetenzen in diesen Forschungslinien stetig aus und hat so an der rasanten Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie teil.

Aktuelles

  • 30.07.2015

    Forschungsseminar / ARP zu vergeben

    ARP_VR_Medizin

    Forschungsbedarfe in der Virtual / Augmented Reality im Medizinbereich, insbesondere im Dentalbereich

    In der Medizintechnik wird zunehmend die Virtual Reality / Augmented Reality (VR/AR) Technologie entwickelt und teilweise auch bereits eingesetzt. Durch die Integration dieser Technologie können höhere Qualitätsniveaus bei der Diagnose und Behandlung erreicht werden. Zur Entwicklung der Anwendungen stehen eine Reihe von Software Development Kits (SDKs) zur Verfügung, die sowohl kommerziell, als auch frei verfügbar sind. Diese SDKs nutzen Algorithmen zum Verfolgen von bestimmten Objekten (Tracking). Viele Anwendungen nutzen u.a. Head-mounted devices (HMD) für die VR/AR-Anwendung.

  • 20.07.2015

    DiK ist Mitglied im neuen Profilbereich CYSEC

    Das Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion ist Mitglied im neuen Profilbereich CYSEC, der sich mit der Cybersicherheitsforschung beschäftigt. Einige Schwerpunkte des Profilbereichs sind interdisziplinäre Forschungsansätze, Technologietransfer und Beratungskompetenz in der IT-Sicherheit. Weitere Informationen zu diesem Profilbereich finden Sie in der Newsmeldung der TU Darmstadt.

  • 25.06.2015

    Symposium „Digitalisierung der Produktentstehung“

    Gruppenphoto Symposium Digitalisierung der Produktentstehung

    Das Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion durfte am Mittwoch, den 24.06.2015, über 120 Teilnehmer zum Symposium „Digitalisierung der Produktentstehung“ begrüßen. Vielfältige Beiträge aus Industrie und Wissenschaft haben das Symposium bereichert. Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl dankt allen Referenten und Gästen für Ihr Kommen.

  • 16.06.2015

    Ergebnisse aus dem Sonderforschungsbereich 805 im Senckenberg Museum

    „Designe einen möglichst robusten Highheel mit mindestens zehn Zentimeter Absatz und mit so wenig Material wie möglich.“

    So lautete die Aufgabenstellung, die der Sonderforschungsbereich 805 der Technischen Universität Darmstadt im Frühjahr 2011 im Rahmen eines interdisziplinären Wettbewerbs für den Fachbereich Mathematik und Maschinenbau ausschrieb.

  • 10.06.2015

    Bachelor-/Masterarbeit zu vergeben

    Entwicklung von Validierungseigenschaften für Baugruppenstrukturen mit Geometrieanteil

    Der Datenaustauschprozess von 3D-CAD-Modellen kann durch sogenannte geometrische Validierungseigenschaften (GVP) abgesichert werden. 3D-CAD Modelle können durch die Validierungseigenschaften Volumen, Oberfläche und Schwerpunkt individuell charakterisiert werden. Validierungs-eigenschaften sind für Einzelteile und Baugruppen definiert.