Bewilligung des DLR/BMWi-Projekts „Space Factory 4.0“

19.11.2017

Bewilligung des DLR/BMWi-Projekts „Space Factory 4.0“

“Ein Schwarm von Kleinsatelliten – gefertigt aus Standardkomponenten in einer Weltraumfabrik – und betriebsbereit innerhalb eines Monats nach Bestellungseingang! Unmöglich?“

Wir halten dies nicht für unmöglich! Es wird erwartet, dass eines Tages Satelliten außerhalb der Erde produziert werden können. Die Frage ist nicht „ob“, sondern „wann“. Diese Fragestellung ist der Ausgangspunkt des Verbundprojekts „Space Factory 4.0“, welches ab 1. Dezember für ein Jahr durch das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Das Verbundprojekt beschäftigt sich mit der Grundlagenentwicklung zur robotischen Montage von hochmodularen Satelliten auf einer In-Orbit-Plattform basierend auf Industrie 4.0-Prozessen. An Space Factory 4.0 sind die Technische Universität Darmstadt, die Technische Universität München und das Zentrum für Telematik (ZfT) in Würzburg beteiligt. Weiterhin unterstützen drei Unternehmen aus der Raumfahrtindustrie, OHB System, Von Hoerner & Sulger (VH&S) und Telespazio VEGA Deutschland das Projekt Space Factory 4.0.

Die TU Darmstadt, vertreten durch das Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) von Prof. Anderl, ist Verbundkoordinator von „Space Factory 4.0“. Das FG DiK wird innerhalb des Verbundprojekts innovative Prozesse, basierend auf den neuesten Erkenntnissen aus der Einführung von Industrie 4.0 in Deutschland für die Montage von hochmodularen Satelliten entwickeln. Dabei spielt u.a. der Ansatz des digitalen Zwillings eine große Bedeutung.

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